Wider die Hoffnungslosigkeit: Bildungsprozesse durch angewandtes Gestalten im Anthropozän
Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen des Seminars "Politischen Bildung: Anthropologie im Anthropozän" im Sommersemster 2024 an der Universität Bamberg. Sie setzt sich im ersten Teil mit dem Menschenbild im Zeitalter des Anthropozäns und die dadurch verursachte Klimakatastrophe auseinander. Dabei gilt es zu klären, was das Anthropozän ausmacht und welche Rolle der Mensch, aber auch die Dingwelt dabei spielen. Ziel ist es dabei, die Implikationen auf die Bildungsprozesse im Anthropozän darzustellen.
Im zweiten Teil geht es um ein handlungsorientiertes Konzept aus der ästhetischen Bildung, welches dieses Menschenbild aufgreift und auch im Sinne einer politischen Bildung tätig werden will. Es geht dabei um einen gestaltenden Dialog mit dem Material, dem Werkstoff im Rahmen der Werkarbeit.
Inhalt des Aufsatzes:
1. Anthropologie im Anthropozän 3
1.1. Einführung: Wissensstand der nachwachsenden Generation 3
1.2. Definition Anthropozän 4
1.2.1. Namensgebung und Erscheinungsform 4
1.2.2. Startpunkte 5
1.3. Perspektiven auf Menschen und Materie 6
1.3.1. Doppelnatur des Menschen: Anthropos und Homo 6
1.3.2. Verhältnis Natur und Kultur 7
1.3.3. Erkenntnisprozesse 9
1.3.4. Rolle der Gefühle 11
1.4. Der Mensch im Anthropozän: Auf dem Punkt gebracht 12
2. Dem Anthropozän im "Angewandten Gestalten" begegnen 15
2.1. Der aktive Mensch: Wirkung und bewirken können 15
2.2. Dialog mit dem Material 16
2.3. Rolle der Werkzeuge: Körpererweiterung und Erkenntnisprozesse 17
2.4. Reparieren als Perspektivenwechsel 18
2.5. Werkprozesse als Kooperationsmodell 18
3. Resümee und Ausblick 19
4. Literaturverzeichnis 20